Trumps Äußerungen folgten auf einen zweitägigen Staatsbesuch in China, bei dem er mit Präsident Xi Jinping über wirtschaftliche Zusammenarbeit und internationale Themen sprach. In einem Interview mit Fox News ließ Trump offen, ob er das ausstehende 14-Milliarden-Dollar-Waffenpaket für Taiwan genehmigen werde. Seine Kommentare deuten darauf hin, dass die Unterstützung für Taiwan, das von China als abtrünnige Provinz betrachtet wird, im Rahmen wirtschaftlicher Verhandlungen mit Peking abgeschwächt werden könnte. Sowohl Demokraten als auch Republikaner im US-Kongress fordern jedoch die Einhaltung des Taiwan Relations Act von 1979, der die Bereitstellung von Verteidigungsgütern vorschreibt. Xi Jinping bezeichnete die Taiwan-Frage als das wichtigste Thema in den chinesisch-amerikanischen Beziehungen.