Kuba erlebte am Freitag einen totalen Stromausfall, wie die US-Botschaft in Havanna mitteilte.

Die Botschaft erklärte, der Ausfall sei auf den „Zusammenbruch des kubanischen Stromnetzes“ zurückzuführen. Laut kubanischen Staatsmedien wird der Grund für den Zusammenbruch untersucht und der Zeitrahmen für die Wiederherstellung der Stromversorgung ist unbekannt.

„Alle US-Bürger auf Kuba oder solche, die eine Reise nach Kuba planen, sollten sich dessen bewusst sein und entsprechend planen. Es gibt Berichte über Mobilfunk- und Internetausfälle“, fügte die Botschaft hinzu und wies darauf hin, dass das kubanische Stromnetz „zunehmend instabil“ sei, was in den letzten Monaten zu „mehreren“ landesweiten Stromausfällen geführt habe.

Die Botschaft fügte hinzu: „Das Stromsystem bleibt anfällig, und zusätzliche regelmäßige Ausfälle treten häufiger und über längere Zeiträume auf. Planmäßige Stromabschaltungen finden täglich statt, und unplanmäßige Ausfälle halten in ganz Kuba an.“

Das kubanische Energieministerium hat ebenfalls in den sozialen Medien über den Stromausfall berichtet.

Das Energiesystem des Landes kämpft mit Treibstoffknappheit, der von den USA verhängten Ölblockade und einer maroden Infrastruktur.

Selbst wenn es keinen landesweiten Ausfall gibt, leidet das Land häufig unter rollenden Blackouts, die Millionen von Menschen ohne Strom lassen.

Der letzte nationale Ausfall ereignete sich erst im vergangenen Monat, und der Stromausfall am Freitag ist der siebte in diesem Jahr.