Bella Hadid packt für ihre New-York-Rückgabe die besten Vintage-Stücke ein
Bella Hadid ist für eine Kampagne mit Chopard nach New York zurückgekehrt und begeisterte mit sorgfältig ausgewählten Vintage-Archivlooks.
Das Wichtigste
- Bella Hadid ist nach fast zwei Jahren Abwesenheit zur New York Fashion Week zurückgekehrt.
- Der Besuch diente der Feier einer Kampagne mit Chopard.
- Sie wurde von Stylistin Mimi Cuttrell unterstützt.
- Der Look bestand aus Archiven von Prada, Valentino, Ralph Lauren und Givenchy.
- Vor Kurzem lebte sie vermehrt in Colorado.
Bella Hadid hat bei der New York Fashion Week fast zwei Jahre lang auffällig gefehlt. Von den vier großen Modemetropolen hat das Model zuletzt Paris und Milano bevorzugt — in der vergangenen Saison gab sie sogar ihr lang ersehntes Prada-Runway-Debüt.
Diese Woche war Hadid jedoch endlich wieder in Manhattan. Zwar kehrte sie nicht auf die New Yorker Laufstege zurück, legte dafür aber einen glanzvollen Auftritt auf der Party-Szene hin, als sie in die Stadt kam, um ihre neueste Kampagne mit Chopard zu feiern.
Dafür hat sie entsprechend eingepackt. Zusammen mit ihrer langjährigen Super-Stylistin Mimi Cuttrell brachte Hadid eine Art Greatest-Hits-Koffer voller begehrter Vintage-Stücke mit: Prada von der Jahrtausendwende, Valentino aus den mittleren 90ern, mit Kristallen besetzter Ralph Lauren und eine Menge markanter Accessoires.
Für einen Abend trug Hadid ein perlenfarbenes Seidenkleid von Prada aus der Frühjahrskollektion 1998, das von My Runway Archive stammt, wobei die zarte Verarbeitung durch ein lateinbesetztes Mieder und einen lateinbesetzten Saum kontrastiert wurde.
Cuttrell setzte auf noch mehr Archiv-Accessoires: ovale Gucci-Sonnenbrillen von Chloe Vintage und eine cremefarbene Prada Tessuto Bowlingtasche aus den 2000ern, bezogen über In The Mood Archives. Ein paar scharfe rote Prada Slingback-Pumps brachten den Look zurück in die Gegenwart.
Hadid trug ihr Haar zu einer seidigen Hochsteckfrisur mit geschwungener Seitenpony-Partie frisiert, dazu Hassanzadeh-Schmuck an den Ohren. Ihre Chopard-Feierlichkeiten erforderten etwas Megawatt-Glanz.
Hadid schlüpfte in ein Ralph-Lauren-Kleid aus dem Frühjahr 2008, das mit schimmernden Kristallen bedeckt war, getragen mit einer Auswahl an Chopard-Juwelen, Austernsatin-Pumps und einer glitzernden silbernen Abendtasche.
Das Beauty-Styling folgte demselben Glamour-Konzept: das Haar glatt zu einem Half-Up, Half-Down-Style zurückgenommen, während dramatisch definierter Eyeliner und ein warmer Kontur-Look für Verführung sorgten.
Hadids Tagesgarderobe war ebenso durchdacht. Sie zeigte sich in einem sandfarbenen, cremefarbenen Valentino-Kleid aus dem Frühjahr 1996, dessen Mieder zu einer Schleife gerafft war, geschichtet unter einem gekürzten, buttergelben Seidenblazer.
Passende Mules, übergroße schwarze Prada-Sonnenbrillen und eine goldene Vintage-Badgley-Mischka-Tasche mit Blumenverzierungen rundeten den Look ab. Diesmal waren ihre Haare gelockt und schwungvoll — ein passendes, bombshell-artiges Kontrastprogramm zu der adretten Mode.
Und falls jemand dachte, Hadid hätte die Office-Siren-Ästhetik aufgegeben, die sie mit vorangetrieben hatte, zeigte sie sich bei einem anderen Anlass in einem grauen Strickpulloverkleid, das an der Taille zusammengezogen und über einem knackig weißen Hemd getragen wurde.
Eine Vintage-Givenchy-Halskette, ebenfalls von In The Mood Archives, und silber-schwarze Riemchensandalen schärften diese ansonsten schlichte Kombination. Ihr blondes Haar war in voluminösen Wellen geföhnt.
Das Ganze bedeutete sartorial gesehen eine Rückkehr zur alten Form für Hadid. In den vergangenen Monaten hat das Model die Modemetropolen größtenteils gegen Colorado eingetauscht, wo ihre Garderobe deutlich ländlicher ausfiel: Prairie-Kleider, blaue Jeans und Cowboystiefel zum Reiten, Bäume umarmen und Modeln für die neue Denim-Linie ihrer Schwester Gigi Hadid, Guest in Residence.
Für New York hat Bella Hadid jedoch die Archive durchwühlt, ganz ohne Laufstegauftritt.